CBS und die Super Bowl – Werbepause

Das Recht auf Abtreibung erhitzt in den USA regelmäßig die Gemüter – die Haltung eines Präsidentschaftskandidaten / einer Präsidentschaftskandidatin zu diesem Thema ist im Wahlkampf meist ebenso zentral wie seine oder ihre steuerpolitische Vision. Im Vorfeld des gestrigen Super Bowls wurde schließlich bekannt, dass der TV-Sender CBS einen Spot von “Focus on the Family”, einer Gruppe konservativer ChristInnen ausstrahlen wird, nicht jedoch einen Werbefilm für eine Partneragentur für homosexuelle Männer. Ein Spot des Internetportals “Go Daddy”, das mit einem “betont schwulen” Ex-Profisportler wirbt, ist ebenfalls der Zensur zum Opfer gefallen (siehe diestandard.at).

Macht euch selbst ein Bild – hier sind die umstrittenen Werbe-Spots:

“CatholicVote.com” hat ebenfalls einen Anti-Abtreibungs-Spot produziert, der es nicht in die Super Bowl Pause geschafft hat. Die Botschaft “Life: Imagine the Potential” ist gleich in mehrerer Hinsicht äußerst problematisch. Aber seht selbst:


Kommentare

Schlimm, schlimm, schlimm! Da muss der staat einschreiten. Dass mit dem staatsoberhaupt, das selber für die wahlfreiheit ist, gegen abtreibung gehetzt wird, nur weil er selber nicht abgetrieben worden war, ist echt geschmacklos. Dass der schwulenspot dafür nicht gezeigt wird, beweist wieder einmal, dass die zensur am besten in händen der demokratisch gewählten staatsorgane liegt.


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