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	<title>Kommentare zu: Wieder lieben</title>
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	<description>Geschlechterforschung (gender studies), Feminismus, Diskriminierung. Unter anderem interessiert mich Männlichkeit – nein, nicht im essentialistischen Sinne. Sondern als soziale und analytische Kategorie, als undefinierbares Konzept, als Mythos und als Anrufung.</description>
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		<title>Von: Sam</title>
		<link>http://www.denkwerkstattblog.net/2009/12/wieder-lieben/#comment-7</link>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 20:26:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Brigitte,

&quot;Überhaupt scheinen nur heterosexuelle Männer (in einer Paarbeziehung) Erektionsstörungen zu kennen - es ist nur von der “betroffenen Frau” die Rede.&quot;

Ich denke, da spielen zwei Dinge eine Rolle. Zum einen, daß heterosexuelle Männer - ebenso wie hetorosexuelle Frauen, aber wohl noch mehr - nicht wirklich über (ihre) Sexualität reden (können). Das unterscheidet sie fundamental von homosexuellen Männern und Frauen,  bei denen die umfangreiche Auseinandersetzung mit ihrer Sexualität wohl eine fast zwangsläufige biographische Komponente sein dürfte. Gleichzeitig ist die Erektionsfähigkeit schon ein bedeutendes Element des Mannseins, was für Frauen vielleicht schwer nachzuvollziehen ist - vielleicht geht der Gedanke an eine Brustamputation in eine ähnliche Richtung, wenngleich das auch sicher nicht wirklich vergleichbar ist.

&quot;so werden nicht-heterosexuelle Formen des Begehrens ausgrenzt.&quot;

Aus meiner Sicht ... &quot;jein&quot;. Wenn es nur einen Spot gibt, dann richtet der sich logischerweise an die Mehrheit. Und da fehlende Erektionsfähigkeit von nicht wenigen heterosexuellen Männern auch mit unterbewußten Ängsten vor Homosexualität in Verbindung gebracht werden dürfte, kann ich eine solche Konzentration hier durchaus verstehen, zumal ich davon ausgehe, daß homosexuelle Männer ihre eigene Sexualität und damit auch ihren Körper, deutlich besser kennen, als das bei den meisten heterosexuellen Männern der Fall ist. Wenn sich das mal geändert haben sollte, mache ich aus dem &quot;jein&quot; ein &quot;ja&quot;, bis dahin ist solche Kommunikation aus meiner Sicht komplizierter.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Brigitte,</p>
<p>&#8220;Überhaupt scheinen nur heterosexuelle Männer (in einer Paarbeziehung) Erektionsstörungen zu kennen &#8211; es ist nur von der “betroffenen Frau” die Rede.&#8221;</p>
<p>Ich denke, da spielen zwei Dinge eine Rolle. Zum einen, daß heterosexuelle Männer &#8211; ebenso wie hetorosexuelle Frauen, aber wohl noch mehr &#8211; nicht wirklich über (ihre) Sexualität reden (können). Das unterscheidet sie fundamental von homosexuellen Männern und Frauen,  bei denen die umfangreiche Auseinandersetzung mit ihrer Sexualität wohl eine fast zwangsläufige biographische Komponente sein dürfte. Gleichzeitig ist die Erektionsfähigkeit schon ein bedeutendes Element des Mannseins, was für Frauen vielleicht schwer nachzuvollziehen ist &#8211; vielleicht geht der Gedanke an eine Brustamputation in eine ähnliche Richtung, wenngleich das auch sicher nicht wirklich vergleichbar ist.</p>
<p>&#8220;so werden nicht-heterosexuelle Formen des Begehrens ausgrenzt.&#8221;</p>
<p>Aus meiner Sicht &#8230; &#8220;jein&#8221;. Wenn es nur einen Spot gibt, dann richtet der sich logischerweise an die Mehrheit. Und da fehlende Erektionsfähigkeit von nicht wenigen heterosexuellen Männern auch mit unterbewußten Ängsten vor Homosexualität in Verbindung gebracht werden dürfte, kann ich eine solche Konzentration hier durchaus verstehen, zumal ich davon ausgehe, daß homosexuelle Männer ihre eigene Sexualität und damit auch ihren Körper, deutlich besser kennen, als das bei den meisten heterosexuellen Männern der Fall ist. Wenn sich das mal geändert haben sollte, mache ich aus dem &#8220;jein&#8221; ein &#8220;ja&#8221;, bis dahin ist solche Kommunikation aus meiner Sicht komplizierter.</p>
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